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Die Sage vom Komstkochteich

Landgraf Ludwig der Eiserne von Thüringen hatte sich einst auf der Jagd verirrt. Müde und hungrig traf er endlich im Walde Holzhauer an, die soeben dabei waren, ihr selbstgekochtes Mittagessen, Komst (Sauerkraut), zu verzehren. Er bat sie, ihm doch den Weg nach Reinhardsbrunn zu zeigen. Da luden die Holzhauer den hungrigen Landgrafen freundlich ein, als ihr Gast erst mit von dem Komst zu essen, was er dann auch tat. Dann brachten ihn die Männer nach Reinhardsbrunn. Zum Danke hierfür schenkte der Landgraf den Holzbauern das ganze Stück Wald, die Wiese und den Teich, wo er sie bei der Arbeit gefunden hatte, und heutzutage gibt es noch den Komstkochteich und die Komstkochwiese.
Da Komst das Nationalgericht der Friedrichrodaer ist, stammten diese Holzhauer vermutlich von dort. Wenn zur Zeit der Kirmse die Friedrichrodaer Kirmsebesuch erhielten, dann pflegten sie denselben wie folgt zu begrüßen: "Wenne iher wärd kommen, hätte mit könnt Kumst gaß, hütt hamme nor noch Bröh!"

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